Archiv für die Kategorie ‘O-Töne’

Brief in der Würzburger Unizeitung

Mittwoch, 06. Mai 2009

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Liebe Würzburger Leserinnen und Leser,

Vielen Dank für die Möglichkeit, im Sprachrohr der Uni Würzburg kurz unsere Positionen, speziell bezüglich der Bildungs- und Hochschulpolitik in der EU darlegen zu können.

Unser Ziel ist, dass alle Menschen in Würde selbstbestimmt und solidarisch miteinander leben können – in Europa und weltweit. Deshalb setzt sich DIE LINKE vor allem für soziale Gerechtigkeit, den weltweiten Frieden, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und die demokratische Teilhabe der Menschen ein.
In der Bildungspolitik lehnen wir das klassische Bildungsideal des europäischen Bürgertums ab, wonach die privilegierten Bildungsschichten sich reproduzieren und damit die bestehenden Machtverhältnisse stabilisieren. (weiterlesen…)

Aufruf zur Wahl

Freitag, 01. Mai 2009

n676650072_40601Liebe Leserin, lieber Leser,

Die LINKE tritt am 7. Juni als Europäische Linke an. Hier und in Europa wollen wir eine Alternative sein. Wir nehmen die Herausforderung an, der herrschenden Europapolitik ein Europa von unten entgegenzustellen. Ein vereintes Europa bietet ungeheure wirtschaftliche und kulturelle Chancen.

Aber es kann nur mit der Akzeptanz durch die Menschen in den beteiligten Ländern gelingen. Im Europaparlament dürfen die (weiterlesen…)

Fragen der Jungen Europäischen Föderalisten aus Trier

Donnerstag, 23. April 2009

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Maximal 120 Zeichen pro Antwort waren eine wirkliche Herausforderung…

1. Was ist Ihr Hauptanliegen bei folgenden Themen?
- Wirtschaft:
Die Linke fordert eine europäische Wirtschaftsregierung statt einer Wirtschaft, die Europa regiert.
- Soziales:
Wir wollen soziale Mindeststandards und die verbindliche Verankerung sozialer Rechte in einem alternativen Verfassungsvertrag.
- Umwelt:
In einer Umweltunion muss der Verteilungskampf um die fossilen Energiereserven gestoppt und der Umbau des Energiesystems beschleunigt werden.

2. Für welches Thema werden Sie sich persönlich besonders einsetzen?
Die Stärkung der Kinderrechte, der Kampf gegen die Kinderarmut und die Beteiligung Jugendlicher an den sie betreffenden Entscheidungen sind meine Steckenpferde.

Am Gymnasium in Gießen

Dienstag, 17. März 2009

Für ihre Schulzeitung haben Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus Gießen nachgefragt…

1. Warum soll man zur Europawahl gehen?
Wer nicht wählen geht, für den entscheiden die anderen mit. Achtzig Prozent aller Gesetze in Deutschland haben mit der Europäischen Union zu tun. Wer darauf einen Einfluss nehmen möchte, sollte lesen, denken, schreiben, sich aufregen, diskutieren, sich einmischen, manchmal demonstrieren und eben: Am 7. Juni 2009 an der Wahl teilnehmen. Das Europäische Parlament entscheidet über viele soziale, ökologische und demokratische Fragen. Man sollte sich nicht nur für sich selber, sondern auch für diese Dinge interessieren.

2. Wofür treten Sie persönlich und Ihre Partei in Europa ein?
Da der Kapitalismus heute global ist, stehen wir überall vor denselben Problemen. Der Kampf für freie und offene Unis, gegen die Privatisierung und Kommerzialisierung von Schule und Bildung oder für eine gerechte Entlohnung von (weiterlesen…)

Das Jugendmagazin Sacco&Vanzetti fragt

Mittwoch, 17. Januar 2007

suvtitel150Der Entwurf einer EU-Verfassung wurde von den Niederländern und Franzosen abgelehnt, weil…? Die Menschen waren zu Recht nicht überzeugt, dass sie diesen Vertrag brauchen.

Braucht die EU überhaupt eine Verfassung? Die EU braucht Verträge zwischen Staaten und eine Verfassung, die das Verhältnis zwischen europäischen BürgerInnen und europäischem Integrationsprozess verdeutlicht. Die Vermischung dieser beiden Bereiche im „Vertrag über eine EU-Verfassung“ erfolgte aus herrschaftlichen Motiven.

Was sollte sich an dem Entwurf ändern? Die Festschreibung der kapitalistischen Wirtschaftsordnung und die militärpolitischen Teile gehören gestrichen und das Verhältnis zwischen Bürgern und Institutionen demokratisiert.

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